26.01.2012 DRUCK AUF MEINUNGSFREIHEIT BLEIBT IM GEDÄCHTNIS
Es ist zwar schon ein paar Monate her, aber weil am heutigen Weltzoll-Tag Einer von dem um Beachtung ringenden Online-Blatt "Heinertown" bei der Arbeitsstelle des Betreibers dieser privaten Homepage war, fiel mir dieses vortreffliche Lehrstück über den Umgang dieser Netz-Postille mit der Blog-, Presse- und Meinungsfreiheit in unmittelbarer Nachbarschaft Pfungstadts wieder ein: http://verwickeltes.wordpress.com/2011/09/10/zusammenfassung-heinertown-mahnt-darmstadter-blogger-ab/
Beging heute den Weltzoll-Tag, den Kritiker und Steuerzahler auch gerne als Welt-Bürokratismus-Tag oder Welt-Regulierungs-Tag bezeichnen: Hauptzollamt Darmstadt
MIT DER BAHN KAM DIE SCHWERE GEWALT
28.12.2011 (eb) - Der neue Bahnhof in Pfungstadt war noch nicht einmal 3 Wochen alt, da kam es schon zur ersten schweren Gewalttat. Ein 42jähriger Mann wurde am zweiten Weih- nachtsfeiertag kurz nach 22:00 Uhr von vier Gewalttätern schwer verletzt, die ihn zusammengeschlagen und wie bei solchen Taten in Münchner und Berliner U- und S-Bahnen üblich auch mit Fußtritten schwer malträtiert haben, als er schon am Boden lag. Die Täter wurden als 18-22jährig, dunkelblond, 1,75 - 1,80 groß und mit osteuropäischem Aussehen beschrieben. Das Opfer konnte sich in den gerade ankommenden Bus retten, die Täter flüchteten unerkannt. Arschlöcher! Zum Glück kam der Bus. Vielleicht rettete das dem Opfer das Leben. Tja, Pfungstadt, wohin soll die Reise gehen mit der Bahn? Mich erinnert das an die Aussagen der SPD-Versager Polster, Baier, Hillemann und Kumpanen, die den Verzicht einer Toilette am Bahnhof damit begründeten, "man wolle eine bestimmte Klientel nicht anziehen". Und jetzt? Was ist das jetzt für eine Klientel?? (Quellen: Darmstädter Echo vom 29.12.2011, Seiten 5 und 19, und echo-online am 29.12.2011)
BESCHI...ENE PLANUNG: BAHNHOF "PFUNGSTADT 21" OHNE TOILETTE!
04.12.2011: Blasenschwache, Inkontinente und unter Diharröh
vulgaris (normaler Durchfall) leidende Menschen werden die ab 10.12.2011
eröffnete neue Schnellbahntrasse von Pfungstadt nach Darmstadt
(Pfungstadt 21) nicht nutzen können, da die Planer des neuen
pfungstädter Bahnhofs auf die Einrichtung von Toiletten absichtlich
verzichtet haben. Ein fataler Planungsfehlgriff, da die Demoskopie
Deutschlands zeigt, daß gerade diese Bevölkerungsgruppe (die Ü50!) in
den nächsten Jahren den mit Abstand größten Teil der deutschen und damit
auch der pfungstädter Bevölkerung stellen wird. SPD-Politiker
Polster dazu: "Wir wollen damit verhindern, daß sich eine bestimmte
Klientel breitmacht." Soso, die Ü50 ist also eine "bestimmte Klientel". Und wer zu dieser Klientel gehört, wird also wohl oder übel an die Wände der dortigen Märkte, an die Mauer der Brauerei oder eben in die Hose machen müssen. Armes Pfungstadt!
KULTCAFÉ MILCHLÄDCHEN MACHT FÜR IMMER ZU
Pfungstadts neues Lieblingslokal, das Milchlädchen in der Happelgasse, beschliesst am 27. November 2011 nach gerade einmal 19 Monaten sein kurzes Leben. Die Fakten zur Schliessung hier aus dem Munde (in diesem Fall der Facebook-Seite) der Betreiber:
"Liebe Gäste,am 27. November 2011 wird das Milchlädchen letztmalig geöffnet sein.Leider ist es uns nicht möglich eine Nachfolge zu organisieren, da neue
Pläne der Vermieter einen zukunftsfähigen Pachtvertrag für das Café
nicht mehr zulassen.Wir bedauern dies sehr! An dieser Stelle bedanken wir uns von ganzem Herzen bei allen Gästen, die uns in den letzten 19 Monaten unterstützt haben. Sich evtl. noch im Umlauf befindliche Gutscheine, bitten wir bis dahin einzulösen.
Liebe Grüße Das Milchlädchenteam"
Eines der wenigen kulturellen Kleinode in Pfungstadt (nicht nur wegen der beiden tollen Fotoarbeiten da hinten an der Wand!).
27.10.2011: So golden war der Oktober in Pfungstadt
PFUNGSTADTS HEILIGE
Nach dem Spenden-wochenende für Somalia beim Edeka gabs nicht nur lobende Worte von Frau Zypries und Herrn Bürgermeister. Für besonders gute Spender gabs sogar einen Heiligenschein. Für Frau Zypries auch!
DIE PFUNGSTÄDTER KERB - HIGHLIGHTS 2011
09.-12.09.2011 (eb) Dieses Jahr feierte Pfungstadt seine Pungschter Kerb unter der Regie des Stadtmarketings der Stadt. Und siehe da, es gab mehr als ein Highlight zu entdecken. Seht selbst:
Manuelvis am Freitag bei der Backyard Crew auf der Straßenkerb
Das Kinder-Kettensägen-Karusell auf der Hauptstraße, wo früher der grausliche Radio-Hanomag war!
Der Samstag begann mit einer leckeren Pizza bei Gino (links!) seinem Sole d'Oro
Und mit Flanieren über die nahezu leere Straßenkerb!
Danach gings weiter mit lustig Biertrinken und Feiern auf der Straßenkerb. Die drei zünftigen Kloppereien, deren Zeuge wir wurden, werden geflissentlich nicht weiter erwähnt.
Ausklingen liessen wir den Samstag mit der Musik von DJ Hopsing im Melibokus.
Der Sonntag begann nach Ende des Gewitters und Einbruch der Dunkelheit wieder bei der rührigen Truppe der Backyard Crew!
Den krönenden Abschluss am Sonntag feierten wir zur Musik von Patrick Oliwka aka Box'n'Beat bei Port'r Fashion & Style
Ganz zum Schluß im kleinen aber sehr feinen Kreis!
DELEGATION STÖSST AUF TAUBE OHREN
05.09.2011 (eb) Am vergangenen Sonntag besuchte zur Vorbereitung der Kerb eine offizielle pfungstädter Delegation aus der Mitte der Bevölkerung die "Green & Blue 2011" im hessischen Obertshausen um sich vor Ort über die Veranstaltungslogistik und insbesondere über die neuen musikalischen Trends zu informieren. Dabei gab es sehr viel Informationen von Karotte, Carl Craig, Christian Burkhardt, Raresh, Sascha Dive, Ricardo Villalobos und Sven Väth, die der Delegation gegenüber keine Fragen offen liessen. Leider stiess die offizielle pfungstädter Delegation bei ihrem Wunsch nach 1:1-Übertragung der Green & Blue auf die Pungschter Kerb auf taube Ohren bei den Verantwortlichen in Obertshausen. Damit steht fest, daß auch die diesjährige Kerb vom 09. bis 12. September 2011 die altbewährte Halli-Galli-Kerb mit der seit gefühlten 100 Jahren gleichen Stimmungs- und 80er-Jahre-Musik sein wird.
Die Delegation aus Pfungstadt bei der Green & Blue 2011
Sven Väth empfing die Delegation mit offenen Armen
Die Beats von Carl Craig - die alle ansteckten - wird man in Pfungstadt nicht hören
Und diese beiden jungen Damen werden leider auch nicht zur Kerb kommen
PFUNGSTÄDTER HELFEN GRIECHENLAND ! 01.07.2011(AN) - Nachdem gestern das Parlament in Griechenland das große Spar- und Kürzungsprogramm für die mittleren und geringen Einkommensgruppen beschlossen hat - die Reichen kommen wieder ungeschoren davon und werden wieder wie immer die Gewinner aus der Krise sein - und damit insbesondere die deutschen Stammtisch-Bruderschaften beruhigt wurden (O-Ton eines gutverdienenden Stammtischbruders: "Isch seh dess garnedd ein, daß wir (!!!) wieder alles für die Griechen bezahlen sollen!!!" - dieser Stammtischler kennt übrigens viele halblegale Steuerspar-Tricks), hilft nun endlich die EU dem hochverschuldetem Land aus der Patsche. Da lassen wir pfungstädter Internet-Künstler uns natürlich nicht lumpen und begehen eine Neuauflage unserer großen Hilfsaktion "ARTISTEN FÜR HELLAS". Für jeden Download des Tracks "Einmal Yamas-Platte" werden vom Betreiber dieser Homepage 10 Cent in den Sparstrumpf gestopft und am Kerbfreitag werden dann von dem Geld ausschliesslich Original griechische Produkte gekauft. Beim letzten Mal kamen 19,60 Euro zusammen. Das werden wir dieses Mal toppen! Und hier ist der Download. Auf das Symbol mit der rechten Maustaste klicken und runterladen. Ganz einfach!
11.06.2011(eb) Die Musik des pfungstädter Multimedia-Artisten Volkerazzi wird immer populärer und läuft mittlerweile in vielen Ländern im Radio, wie hier zum Beispiel am heutigen Samstagabend kurz nach acht - also zur absoluten Primetime - im Sender Waveradio der Track Jelly in der Musiksendung "Shagged", die die berühmten DJs Chris Koon und Tzina Tzi moderieren! Und dann auch noch in so illustrer Gesellschaft mit Tensnake!!
Zum einjährigen Bestehen des neuen Kult- und Kulturcafés Milchlädchen in der Happelgasse gastierten die wundervolle Annie Ice ...
... und der unvergleichliche Wild Mustang in Pfungstadt.
LIVE-MUSIK-NACHT IN NENA'S POOL !
Die Panheadz in Nena's Pool (dem ehemaligen Aqua im Schwimmbad): Partyrock im bekannten Ü30-Stil
Beste Laune und Stimmung!
...auch draussen auf dem Balkon!
EIN KLEINER TEIL DER BEVÖLKERUNG PFUNGSTADTS HAT AM SONNTAG GEWÄHLT
27.03.2011 - An der diesjährigen Kommunwahl hat sich wie bereits im Jahr 2006 wieder nur ein kleiner Teil der wahlberechtigten Pfungstädter beteiligt. Von 18.751 Wahlberechtigten blieben über 10.000 BürgerInnen der Wahl fern.
Vorläufiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011 Pfungstadt 2011 (2006)
Wahlberechtigte 18 751 (18 717) Wähler/innen 8 687 (8 531) Wahlbeteiligung 46,3 % (45,6 %) Ungültige Stimmen 417 (359) Ergebnis nach Listen in Prozent: CDU 23,6 (31,9) SPD 44,8 (45,4) FDP 2,6 ( 4,5) GRÜNE 15,9 ( 8,4) Freie Wähler 7,1 ( 9,8) Unabhängige 6,0 (— ) Bürger Pfungstadt
Damit hat die "stärkste" Kraft, in Pfungstadt seltsamerweise immer wieder die SPD, gerade mal 20 %, also ein lächerliches Fünftel der Wahlberechtigten, auf sich vereinen können. Wer glaubt, dabei von so etwas wie einer "Mehrheit" schwafeln zu können, muss sich fragen lassen, ob er noch alles beisammen hat! Da SPD, CDU, Freie Wähler und FDP im Vergleich zu den letzten Wahlen Stimmen verloren haben, dürfen sich nur GRÜNE und die UBP (Unabhängige Bürger Pfungstadt) als zufrieden zeigen. Alle angetretenen Parteien sollten jedoch unbedingt Untersuchungen anstellen, warum die Wahlbeteiligung erneut so gering gewesen ist (an dem Betreiber dieser Seite kann es nicht gelegen haben, der war wählen!). - Vielleicht liegt es mit daran, daß die Wähler ihre ausgefüllten Stimmzettel im Wahllokal in Mülltonnen einzuwerfen hatten? - Mülltonnen zu Wahlurnen - irgendwie passend...
Vielleicht liegt es ja gar nicht mal daran, daß man dem pfungstädter Wähler mit der Tonne suggeriert, seine Stimme wäre für den Müll, sondern an dem Gefühl, daß sich die bekannten Ortspolitiker nicht für die Bedürfnisse der Bürger interessieren. In den Wahlprogrammen der alteingesessenen Parteien war die Rede von Gewerbeansiedlungen, Stadtentwicklung, Vereinsförderung, Familienfreundlichkeit und anderen Allgemeinplätzen. Braucht jemand wirklich noch mehr Rudi's Reste Rampen in einem weiteren hässlichen Gewerbegebiet? Noch mehr Gebrauchtwagen-Halden an den Ortseingängen? Oder gar so einen größenwahnsinnigen Irrsinn wie ein LOOP 5 zwischen Pfungstadt und Hahn? Was fehlt, wäre ein Lebensmittel-Versorger im Südring! Braucht Pfungstadt noch weitere Wohnraumverdichtungen (Reihenhaus-Siedlungen und Blocks a la "Dorf")? Noch mehr orientalische Imbissläden auf der immer noch viel zu stark befahrenen Eberstädterstraße? Muss Pfungstadt überhaupt immer weiter wachsen um nahezu jeden Preis der Lebensqualität? Müssen E-Werk und Kirchmühle verfallen? Müssen immer mehr kleinste Gruppierungen sich als Verein eintragen lassen und dann auch noch unbedingt gefördert werden? Muss die Grillhütte nach einer zünftigen Party am nächsten Vormittag unbedingt um 10:00 Uhr wieder abgegeben werden müssen? Und warum muss ich in der Grillhütte unbedingt hiesiges Bier von hiesigen Getränkehändlern ausschenken? Muss ich dies, kann ich das, und vor allem warum denn? - Fragen über Fragen. - Egal, weiter gehts mit guten Nachrichten.
FRÜHLINGSERWACHEN IN DER SCHÄFERSTUBB MIT FÜR PFUNGSTADT VÖLLIG NEUEM MUSIK-ERLEBNIS
25.03.2011: Pfungstadt erlebte am Freitagabend in der Schäferstubb zwei Neuheiten. Zum einen wurde zum ersten Mal das "Frühlingserwachen in der Schäferstubb" veranstaltet, zum anderen spielte Volkerazzi in seinem fünfeinhalb-stündigen (!!!) DJ-Set echte House-Music, wie sie bisher noch niemand in Pungscht präsentiert hat. Von "Balearic-" und "Brasil-House" über "Tech-" und "Electro-House" wurden die Freunde dieser Musik mit den neuesten Produktionen von unter anderem "Tiefschwarz", "DJ Gregory", "Remo", "Joris Voorn", "Harry Chocho Romero", "Juan Diaz" und natürlich den aktuellen Tracks von "Volkerazzi" selbst umfassend versorgt.
Torsten Becker und sein rühriges Team hatten die Schäferstubb gemäß dem Motto "100% Real House Music" optimal in Club- und Lounge-Optik aufgestylt! - Respekt, Leute!!!
Die Sicht war so sensationell gut, daß man in der Ferne den Melibokus super erkennen konnte!
Im Hintergrund Pfungstadts höchste Erhebung: Die mit einer Handbreit Erde bedeckte riesige Müllhalde.
Überall um Pfungstadt herum: Fruchtbare Erde, gefüllt mit Wasser. - Eine selbst durchgeführte Trinkprobe ergab: Sauber, aber im Geschmack zu erdig.
Wer sein Pferd liebt, der schiebt.
DER GROSSE JUBILÄUMS-WEIHNACHTSMARKT IN PFUNGSTADTS ROMANTISCHER ALTSTADT
Am 11. und 12. Dezember 2010 feierte Pfungstadt seinen Jubiläums-Weihnachtsmarkt, nämlich den Zwanzigsten. 20 Jahre Weihnachtsmarkt in Pfungstadt bedeutet jedoch nicht, daß man Weihnachten erst seit 20 Jahren in Pfungstadt kennt. Weihnachten feiert man in Pfungstadt wohl schon seit dem 5. Jahrhundert (nach Christus natürlich!!), seit Pfungstadt nämlich zum Herrschaftsgebiet der merowingisch-fränkischen Könige gehörte. Und wer sich damals nicht von den alten Göttern wie Odin, Thor oder den römischen Göttern abwendete und Christ wurde, wurde üblicherweise dem Tod übereignet.
So feierte man also zwischen evangelischer Kirche, Kirchmühle und dem historischen Rathaus in der schmucken Kirchstrasse in Pfungstadts Altstadt einen besonders ausgiebigen und minimal verlängerten Weihnachtsmarkt.
HORRORNACHT IN PFUNGSTADT !
30.10.2010 (eb) - Pfungstadt hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen echten Horror erlebt. Im Irish Pub Tir Na Nog trafen sich die ortsansässigen Untoten und Unholde, Passanten wurden aus fahrenden Autos mit Eiern beworfen, und dann wurde auch noch die Uhr um eine Stunde zurückgestellt! Wir waren mal wieder dabei und lassen hier die bunten Bilder sprechen:
Unholdinnen
Unholdin und Unhold
Noch ein Unhold
Glatter Durchschuß
Hexen und Unholdinnen
Zombies
Nochmal die Zombies
Schlimmst Verletzte
The Bad DJ Viktor
Untote
Noch ein Untoter und eine arg Verletzte
Totaler Horror !
AU BACKE - PFUNGSTADT IST DAS LETZTE !
27.10.2010 (eb) - Die IHK Darmstadt hat die Kommunen (Städte) der Landkreise Darmstadt-Dieburg, Bergstraße und Odenwald bewertet und kommt zu dem Ergebnis, daß Bensheim vor Weiterstadt und Mörfelden-Walldorf die beste Stadt darin ist, während Pfungstadt in dieser Rangliste tatsächlich auf dem 20. und damit letztem Platz ist! Autsch, das tut echt weh!!! Die IHK (Industrie- und Handelskammer) hat die Städte anhand von 35 Parametern miteinander verglichen. Das waren so Indikatoren wie Anzahl der Unternehmen, Exportquote der Firmen, Einpendler, Pro-Kopf-Verschuldung, Anzahl der Kindergrippen (dabei ist manchmal gar nicht genau festzustellen, ob ein Kind Grippe oder nur Schnupfen hat...), Kaufkraft, Gewerbesteuersätze, Bildung der Einwohner, Abfallgebühren, kulturelles Angebot, Schul- und sonstige Bildungsangebote, um nur mal die wichtigsten Faktoren zu nennen.
Auch die neue, schöne, große pfungstädter Markthalle konnte nichts mehr rausreissen. Dabei hat sich die Stadt bei der Renovierung dieses historischen Gebäudes soo viieel Mühe gegeben. Ist doch echt schön geworden!
Oder: Was ist mit der Brauerei? Ohne das Pfungstädter Bier gäbe es keine Pfungstädter Kerb (wahrscheinlich auch nicht die Gaasekerb), kein Heinerfest, kein Hohner-Wald (ein Thema für sich!), keine Live-Musik-Nacht, kein Recht auf den legalen Rausch, kein Katerfrühstück, keine Lilien mehr und kein hessisches Liedgut wie "Pungscht bleibt Pungscht, unn wenn die Gaas im Schdall varreggd...!!!". - Zählt das denn gar nix??
Die örtliche Wohnsituation ist in Pfungstadt natürlich nicht unbedingt gut. Aber muss das denn von der IHK Darmstadt derart überbewertet werden? - Und daß das Angebot an Kultur darunter leidet, daß im Kleintheater in der Sandstraße im Moment nichts mehr läuft, ist ja nun überhaupt gar niemandem seine Schuld und darf daher auch nicht berücksichtigt werden.
Schön ist auch nicht, daß eines der wenigen historischen Gebäude in der bedauernswerten Ortsmitte langsam vor sich in gammelt und wohl dem Verfall preisgegeben wird. Aber das passiert doch sicher auch sonst überall im Landkreis!
Hier nun aber endlich die komplette Hitparade der Städte der Lankreise Darmstadt-Dieburg, Bergstraße und Odenwald - um das ganze Ausmaß des städtischen Elends deutlich zu machen:
1. Bensheim
2. Weiterstadt
3. Mörfelden-Walldorf
4. Gernsheim
5. Groß-Gerau
6. Viernheim
7. Rüsselsheim
8. Heppenheim
9. Groß-Umstadt
10. Dieburg
11. Lorsch
12. Erbach
13. Griesheim
14. Lampertheim
15. Michelstadt
16. Babenhausen
17. Biebesheim
18. Bürstadt
19. Riedstadt
20. Pfungstadt
Quellen: Bericht "Bensheim spitze, Weiterstadt nah dran" im Darmstädter Echo vom 27. Oktober 2010, Seite 5; IHK Darmstadt
10.-12.09.2010(eb) DIE KERB IN PUNGSCHT UND DAS GREEN & BLUE OPEN AIR AM LANGENER WALDSEE
Pfungstadt feierte mit der Kerb 2010 endlich wieder seine drei dollen Tage (was ein Jahr so lang sein kann...!!!) und die Cocoon-Leute feierten ihr Green & Blue Open Air dieses Jahr am Langener Waldsee. Wir waren natürlich bei beiden Großereignissen dabei! Hier der große Bildbericht:
DJ Chipie (rechts) übergibt am frühen Abend des Kerbsamstag dem Volkerazzi für zwei Stunden das musikalische Kommando im Hof des "Fashion Concept"
Und schon herrscht überall im Hof Freude am Groove !
Deepes und minimales House vom Allerfeinsten und Besten, da gehen zwei Stunden rum wie nix ...
Am Langener Waldsee beim Green & Blue Open Air, während am Sonntag in Pfungstadt der Frühschoppen zäh vor sich hin eierte.
Seltsames Verhalten junger Menschen am Strand
Unermüdliches Gerave bis die Sonne endlich weg war !
Der Sven Väth und seine Kumpels liessen es mal wieder richtig geil krachen...
08.06.2010 PFUNGSTADT FEIERT SEINE GROSSEN JUBILÄEN
Diesen Sommer begeht Pfungstadt ein grosses Jubiläum nach dem anderen, nämlich die 1225-Jahr-Feier, 165-Jahre-Ultramarinfabrik-Wilhelm-Büchner-in-Pfungstadt, 165-Jahre-Hochzeit-von-Elisabeth-und-Wilhelm-Büchner und natürlich 20-Jahre-Thronjubiläum-Bürgermeister-Horst-Baier. Selbstverständlich gibt es da eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die die Betreiber und Freunde dieser Homepage natürlich unterstützend begleiten werden.
Höhepunkt der 1225-Jahr-Feier der Stadt wird die Premiere des Theaterstücks „Die Gaasekerb“, einer Lokalposse von Hans-Joachim Heist und Alfred Nitsche, am 16. Juli auf dem Gelände der Brauerei sein. Begleitend zu diesem Stück in pungschter Mundart gibts von den „The Ichs featuring Ziege Hans-Joachim“ das Lied „Gaasepolka“ in Gaase-Mundart, das ihr hier und auf der Seite der Facebook-Gruppe „Pungscht, du Perle Südhessens“ ab sofort kostenlos downloaden könnt. Das Theaterstück und die Polka haben die Ziegenzucht in Pfungstadt zum Thema. Pfungstadt sollte wohl mal sowas wie die Hauptstadt der Ziegenzucht, der Ziegenmilch und des Ziegenkäse werden. Der Wirt hat aber wie so oft die Rechnung ohne den Pungschter gemacht, der die Ziegenmilch und den Ziegenkäse wegen seiner griechisch-mediterranen bitterlich-widerlichen Geschmacksnote ablehnte und sich lieber dem Biergenuss hingab. Deshalb gibts hier ja auch mehr Brauereien als Ziegen. Und deshalb ist die Ziege Hans-Joachim in der Gaasepolka auch keine Gaas aus Pungscht sondern eine Ziege aus Fuerteventura, die in wirklich auf den Namen Hilario-Joaquin hört. – Da gehts zur Gaasepolka:
Neben dem großen Stadtjubiläum gibts es noch die beiden großen „Büchner-Jubiläen“ in Pfungstadt zu feiern, die wir natürlich auch gebührend mitfeiern werden. Zunächst ist da der 165. Hochzeitstag von Wilhelm und Elisabeth Büchner. Im Jahre 1845 hat Wilhelm Büchner seine Cousine Elisabeth Büchner geheiratet, nicht jedoch in Pfungstadt, sondern im holländischen Gouda. Das stimmt wirklich, ist kein Witz. Weil auch die Büchners Ziegen und deren Milchprodukte verabscheuten, haben sie sich für Gouda anstelle von Pfungstadt oder dem griechischen Feta als Hochzeitsort entschieden. Das Hochzeitsjubiläum feiern wir in Form eines leckeren Gouda-Frühstücks in ganz Pfungstadt. In ganz? Jawoll, jeder Pungschter ist aufgefordert, am Freitag, dem 18. Juni 2010, zum Frühstück Gouda-Käse zu essen. Das wird dann das weltgrößte Gouda-Frühstück!
Ebenfalls im Jahr 1845, also vor genau 165 Jahren, verlegte Wilhelm Büchner seine Ultramarin-Fabrik auf das Gelände der ehemaligen Krappfabrik in Pfungstadt. Ultramarin ist künstlich hergestelltes Blau. Und wie wird dieses Jubiläum des Blau gebührend gefeiert?? – Logisch, die Betreiber dieser Hompage und der Großteil der Pfungstädter Bürger und ihre Gäste aus den umliegenden Weilern, Dörfern und Städten werden am zweiten Wochende im September in aller Öffentlichkeit solange Bier, Wein, Sekt und Schnaps trinken, bis sie ebenso blau sind wie dem Wilhelm Büchner sein Ultramarin!
Bleibt noch das große 20jährige Thronjubiläum unseres Bürgermeisters. Das werden wir im August feiern, in dem wir einen Bürgersteig aufgraben, eine Hauswand zum Einsturz bringen, einen Hubschrauberflug machen und - nein, wir werden keine Maikäfer töten! Bestenfalls mal aus Versehen. Ach ja, und wir werden feierlich bei uns im Garten an exponierter Stelle das „Bürgermeister-Horst-Baier-Stiefmütterchen“ pflanzen.
06.05.2010: SIEG IN DER SCHLACHT GEGEN DEN MAIKÄFERTERROR
Der Gifteinsatz in der Schlacht gegen die Maikäfer in Pfungstadt hat offenbar doch langwierigere Folgen. Das musste die Stadt (und insbesondere unser Bürgermeister und sein unterwürfiges Gefolge!) am Mittwoch einräumen. Naturschützer fürchten außerdem, dass das Gift in Wohngebiete gelangt ist. Nach ein paar Stunden sei alles erledigt, hatte Petra Wagner vom Pfungstädter Umweltamt am Montag noch gesagt. Dann sei das Insektizid Dimethoat zersetzt und wirke sich nicht mehr negativ auf Pflanzen, Menschen und Tiere aus. Die Auflagen des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für den Sprühangriff sprechen jedoch eine andere Sprache.
Die von Bürgermeister Baier und seinen Schergen in der heldenhaften Schlacht getöteten Monster der Gattung "Maikäfa Godzilla", die die Stadt in Schutt und Asche zu legen drohten. Immerhin wird so eine Bestie mehrere Zentimeter groß!
Stadt räumt Versäumnisse ein
Auf der Behandlungsfläche vorhandene Wildkräuter und Pilze dürfen nicht mehr verzehrt werden, heißt es da. Gleiches gilt für Beeren, die bereits geblüht haben. Dafür habe die Stadt Sorge zu tragen, schreibt die Genehmigungsschrift für den Gifteinsatz vor. Doch Warnschilder in den Wäldern waren bis zu einer Nachfrage der hessenschau Fehlanzeige.
Wagner musste das Versäumnis denn auch einräumen. An diese Dinge habe sie nicht gedacht, sagte sie am Mittwoch dem hr-fernsehen. Auch Bürgermeister Horst Baier (SPD) gestand: "Ich hatte das nicht gelesen. Wir gehen auf Nummer 100 Prozent und geben das öffentlich bekannt." - Diese Versager! - Ahnungslose Spaziergänger sind zurecht empört über die Informationspolitik der Stadt. Ebenso der Naturschutzbund (NABU) Hessen. So hätten Befragungen von Spaziergängern ergeben, dass viele Passanten überhaupt nichts von der Sprühaktion wussten oder keinerlei Kenntnis über die Verhaltensregeln für die kommenden Wochen hatten. Außerdem seien Hunde und Katzen gefährdet, die vergiftete Maikäfer fräßen. Nach Einschätzung des NABU hätte der Einsatz wegen zu starken Windes nicht durchgeführt werden dürfen. Statt der vorgeschriebenen Windruhe habe es starke Böen gegeben, die das Gift bis zu 150 Meter verblasen hätten, kritisierten die Umweltschützer. Dadurch könne das Gift in Wohngebiete, Wasserschutzgebiete und Lebensräume geschützter Arten gelangt sein.
"Bravo, Ihr Regierenden ..." fällt einem da spontan ein...
30.04.2010: NEU IN PFUNGSTADT: DAS MILCHLÄDCHEN
In der Happelgasse hat am Freitag Melanie ihr Café "Milchlädchen" eröffnet.
Zusätzlich zu leckerem Frühstück gibts Kuchen und Stückchen und natürlich auch was zum Mittagessen. Und außer den verschiedensten Kaffee-zubereitungen trumpft das Lädchen mit ausgesuchten - auch internationalen - Weinen auf!
Bei warmem Wetter läßt sich das Ganze dann auch noch vortrefflich im Freien genießen. - Geöffnet ist Mittwochs bis Sonntags ab 10:00 Uhr.
17.04.2010: LIVEMUSIKNACHT IN PFUNGSTADT
Allerbeste Laune herrschte wieder bei der Livemusiknacht am Samstag in Nena's Bierbörse!
Die PANHEADZ rockten was das Zeug hielt!
Und die Gäste waren alle höchst erfreut!
06. MÄRZ 2010: IMMER NOCH SCHNEE - NIX WIE WEG HIER!
"Zu kalt, zuviel Schnee" fanden der Betreiber dieser Homepage, sein guter Freund Lui und der Außen-rechercheur dieser Seite und nahmen eine lange Autofahrt in den warmen Südwesten dieser Welt auf sich, um Dana Fuchs in ihrem warmen Bau zu besuchen. Und die Hohepriesterin des Südstaaten-Voodoo-Rock aus Florida ließ sich in der Tat nicht lumpen und versprühte ihre uns alle wärmenden Botschaften, wie "Strung Out", "Helter Skelter", "Bleed More" oder "I'd Rather Go Blind".
Nach der Show trafen wir uns natürlich in ihren Privaträumen im "Metropolitan Rex" noch ein wenig zum leichten Kuscheln und fachsimbeln (ganz links Außenrecher-cheur Horst, in der Mitte Dana und rechts der Lui), und natürlich zum ausführlichen Interview exclusiv für diese Homepage!
Ich: "Hi Dana!" Dana: "Hi Folk!" Ich: "Great Show!" Dana: "Thanx. Great Audiance!" Ich: "Yes, i am One Seventy Seven, Horst is higher, Lui is One Seventy Six!" Dana: "Really? I love you germans, you are so... unbelievable... much smaller than me...!" Fotos: Horst Liebig (ganz oben und unten) und Volker Friedrich.
Und noch viel mehr aus Pfungstadt gibts in den Bildgalerien "Best Of Pungscht..." und "Best Of Pungscht 2" und "Best Of Pungscht 3"