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DIE KERB WIRFT IHREN SCHATTEN VORAUS !

22.08.2010 Am Kerbsamstag, dem 11. September, gibt es dieses Jahr ja wohl nur ein einziges Ziel für Freunde elektronischer Clubmusik, nämlich der Hof vom "Fashion Concept" in der Eberstädter Straße 53. Dort legt am Samstag ab 21:00 Uhr VOLKERAZZI in einem zweieinhalbstündigem DJ-Set seine Interpretation zeitgenössischer Tanzmusik auf.

Volkerazzi wird Electro, Techno und House der eher progressiven Art auflegen, während Chipie dann ab 23:30 Uhr mit seinen Party-Granaten ordentlich Kohlen nachlegen wird.

Das diesjährige Smooveclub-Programm von Freitag bis Sonntag.


08.06.2010 PFUNGSTADT FEIERT SEINE GROSSEN JUBILÄEN 

Diesen Sommer begeht Pfungstadt ein grosses Jubiläum nach dem anderen, nämlich die 1225-Jahr-Feier, 165-Jahre-Ultramarinfabrik-Wilhelm-Büchner-in-Pfungstadt, 165-Jahre-Hochzeit-von-Elisabeth-und-Wilhelm-Büchner und natürlich 20-Jahre-Thronjubiläum-Bürgermeister-Horst-Baier. Selbstverständlich gibt es da eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die die Betreiber und Freunde dieser Homepage natürlich unterstützend begleiten werden. 

Höhepunkt der 1225-Jahr-Feier der Stadt wird die Premiere des Theaterstücks „Die Gaasekerb“, einer Lokalposse von Hans-Joachim Heist und Alfred Nitsche, am 16. Juli auf dem Gelände der Brauerei sein. Begleitend zu diesem Stück in pungschter Mundart gibts von den „The Ichs featuring Ziege Hans-Joachim“ das Lied „Gaasepolka“ in Gaase-Mundart, das ihr hier und auf der Seite der Facebook-Gruppe „Pungscht, du Perle Südhessens“ ab sofort kostenlos downloaden könnt. Das Theaterstück und die Polka haben die Ziegenzucht in Pfungstadt zum Thema. Pfungstadt sollte wohl mal sowas wie die Hauptstadt der Ziegenzucht, der Ziegenmilch und des Ziegenkäse werden. Der Wirt hat aber wie so oft die Rechnung ohne den Pungschter gemacht, der die Ziegenmilch und den Ziegenkäse wegen seiner griechisch-mediterranen bitterlich-widerlichen Geschmacksnote ablehnte und sich lieber dem Biergenuss hingab. Deshalb gibts hier ja auch mehr Brauereien als Ziegen. Und deshalb ist die Ziege Hans-Joachim in der Gaasepolka auch keine Gaas aus Pungscht sondern eine Ziege aus Fuerteventura, die in wirklich auf den Namen Hilario-Joaquin hört. – Da gehts zur Gaasepolka:


Gaasepolka.MP3

Neben dem großen Stadtjubiläum gibts es noch die beiden großen „Büchner-Jubiläen“ in Pfungstadt zu feiern, die wir natürlich auch gebührend mitfeiern werden.
Zunächst ist da der 165. Hochzeitstag von Wilhelm und Elisabeth Büchner.
Im Jahre 1845 hat Wilhelm Büchner seine Cousine Elisabeth Büchner geheiratet, nicht jedoch in Pfungstadt, sondern im holländischen Gouda. Das stimmt wirklich, ist kein Witz. Weil auch die Büchners Ziegen und deren Milchprodukte verabscheuten, haben sie sich für Gouda anstelle von Pfungstadt oder dem griechischen Feta als Hochzeitsort entschieden. Das Hochzeitsjubiläum feiern wir in Form eines leckeren Gouda-Frühstücks in ganz Pfungstadt. In ganz? Jawoll, jeder Pungschter ist aufgefordert, am Freitag, dem 18. Juni 2010, zum Frühstück Gouda-Käse zu essen. Das wird dann das weltgrößte Gouda-Frühstück! 

Ebenfalls im Jahr 1845, also vor genau 165 Jahren, verlegte Wilhelm Büchner seine Ultramarin-Fabrik auf das Gelände der ehemaligen Krappfabrik in Pfungstadt. Ultramarin ist künstlich hergestelltes Blau. Und wie wird dieses Jubiläum des Blau gebührend gefeiert?? – Logisch, die Betreiber dieser Hompage und der Großteil der Pfungstädter Bürger und ihre Gäste aus den umliegenden Weilern, Dörfern und Städten werden am zweiten Wochende im September in aller Öffentlichkeit solange Bier, Wein, Sekt und Schnaps trinken, bis sie ebenso blau sind wie dem Wilhelm Büchner sein Ultramarin! 

Bleibt noch das große 20jährige Thronjubiläum unseres Bürgermeisters. Das werden wir im August feiern, in dem wir einen Bürgersteig aufgraben, eine Hauswand zum Einsturz bringen, einen Hubschrauberflug machen und  - nein, wir werden keine Maikäfer töten! Bestenfalls mal aus Versehen. Ach ja, und wir werden feierlich bei uns im Garten an exponierter Stelle das „Bürgermeister-Horst-Baier-Stiefmütterchen“ pflanzen.


31.05.2010: DEUTSCHLANDS SCHLIMMSTE KRISE: BALLACK VERLETZT, BAIER SCHON ÜBER 20 JAHRE BÜRGERMEISTER, BUNDESPRÄSIDENT HORST KÖHLER GIBT AUF! ... ...  OKAY, ICH MACH'S !!!

Weil wohl niemand der bekannten Politgesichter so richtig für dieses Amt befähigt ist, hat der Betreiber dieser Homepage am späten Montagabend Frau Bundeskanzlerin Merkel via E-Mail seine Bereitschaft bekundet, Bundespräsident zu werden. - Und siehe da... (links)

Und hier prompt die Ablehnung meiner Bewerbung: Eingegangen via E-Mail bei mir am 04.06.2010 um 13:20 Uhr:

Sehr geehrter Herr Friedrich, 

ich bedanke mich für Ihr Schreiben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Rücktritt von Horst Köhler vom Amt des Bundespräsidenten zutiefst bedauert und seine Arbeit gewürdigt. Auch CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe betonte, dass die CDU Deutschlands die Entscheidung Horst Köhlers mit Respekt und großem Bedauern zur Kenntnis nimmt.

Die Bundesversammlung muss nun innerhalb von dreißig Tagen zusammentreten und einen neuen Präsidenten wählen. Der Bundesvorstand der CDU hat mit großer Geschlossenheit und Zustimmung den niedersächsischen Ministerpräsidenten und stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Christian Wulff als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten benannt. Er hat einhellige Unterstützung aus den Landesverbänden und unseren Vereinigungen. Christian Wullf ist ein erfahrener Politiker, der über die Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen und Vertrauen genießt. Mit seinem politischen und gesellschaftlichen Engagement bringt er vorzügliche Voraussetzungen mit, als Bundespräsident nach innen wie nach außen zu wirken.

Die Vorsitzenden unserer Schwesterpartei CSU und unseres Koalitionspartners FDP haben ihren Vorständen die Kandidatur Christian Wulffs empfohlen. Wir sind sicher, dass Christian Wulff in der Bundesversammlung am 30. Juni 2010 auf diese Mehrheit bauen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Menzer

CDU-Bundesgeschäftsstelle

Team Bürgerservice

Trotzdem DANKE für Ihre Antwort !

    

06.05.2010: SIEG IN DER SCHLACHT GEGEN DEN MAIKÄFERTERROR

Der Gifteinsatz in der Schlacht gegen die Maikäfer in Pfungstadt hat offenbar doch langwierigere Folgen. Das musste die Stadt (und insbesondere unser Bürgermeister und sein unterwürfiges Gefolge!) am Mittwoch einräumen. Naturschützer fürchten außerdem, dass das Gift in Wohngebiete gelangt ist. Nach ein paar Stunden sei alles erledigt, hatte Petra Wagner vom Pfungstädter Umweltamt am Montag noch gesagt. Dann sei das Insektizid Dimethoat zersetzt und wirke sich nicht mehr negativ auf Pflanzen, Menschen und Tiere aus. Die Auflagen des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für den Sprühangriff sprechen jedoch eine andere Sprache.

Die von Bürgermeister Baier und seinen Schergen in der heldenhaften Schlacht getöteten Monster der Gattung "Maikäfa Godzilla", die die Stadt in Schutt und Asche zu legen drohten. Immerhin wird so eine Bestie mehrere Zentimeter groß! 

Stadt räumt Versäumnisse ein

Auf der Behandlungsfläche vorhandene Wildkräuter und Pilze dürfen nicht mehr verzehrt werden, heißt es da. Gleiches gilt für Beeren, die bereits geblüht haben. Dafür habe die Stadt Sorge zu tragen, schreibt die Genehmigungsschrift für den Gifteinsatz vor. Doch Warnschilder in den Wäldern waren bis zu einer Nachfrage der hessenschau Fehlanzeige.

Wagner musste das Versäumnis denn auch einräumen. An diese Dinge habe sie nicht gedacht, sagte sie am Mittwoch dem hr-fernsehen. Auch Bürgermeister Horst Baier (SPD) gestand: "Ich hatte das nicht gelesen. Wir gehen auf Nummer 100 Prozent und geben das öffentlich bekannt." - Diese Versager! - Ahnungslose Spaziergänger sind zurecht empört über die Informationspolitik der Stadt. Ebenso der Naturschutzbund (NABU) Hessen. So hätten Befragungen von Spaziergängern ergeben, dass viele Passanten überhaupt nichts von der Sprühaktion wussten oder keinerlei Kenntnis über die Verhaltensregeln für die kommenden Wochen hatten. Außerdem seien Hunde und Katzen gefährdet, die vergiftete Maikäfer fräßen. Nach Einschätzung des NABU hätte der Einsatz wegen zu starken Windes nicht durchgeführt werden dürfen. Statt der vorgeschriebenen Windruhe habe es starke Böen gegeben, die das Gift bis zu 150 Meter verblasen hätten, kritisierten die Umweltschützer. Dadurch könne das Gift in Wohngebiete, Wasserschutzgebiete und Lebensräume geschützter Arten gelangt sein. 

"Bravo, Ihr Regierenden ..." fällt einem da spontan ein...


30.04.2010: NEU IN PFUNGSTADT: DAS MILCHLÄDCHEN

In der Happelgasse hat am Freitag Melanie ihr Café "Milchlädchen" eröffnet.

Zusätzlich zu leckerem Frühstück gibts Kuchen und Stückchen und natürlich auch was zum Mittagessen. Und außer den verschiedensten Kaffee-zubereitungen trumpft das Lädchen mit ausgesuchten - auch internationalen - Weinen auf!

Bei warmem Wetter läßt sich das Ganze dann auch noch vortrefflich im Freien genießen. - Geöffnet ist Mittwochs bis Sonntags ab 10:00 Uhr.

  

17.04.2010: LIVEMUSIKNACHT IN PFUNGSTADT

Allerbeste Laune herrschte wieder bei der Livemusiknacht am Samstag in Nena's Bierbörse!

Die PANHEADZ rockten was das Zeug hielt!

Und die Gäste waren alle höchst erfreut!


06. MÄRZ 2010: IMMER NOCH SCHNEE - NIX WIE WEG HIER!

"Zu kalt, zuviel Schnee" fanden der Betreiber dieser Homepage, sein guter Freund Lui und der Außen-rechercheur dieser Seite und nahmen eine lange Autofahrt in den warmen Südwesten dieser Welt auf sich, um Dana Fuchs in ihrem warmen Bau zu besuchen. Und die Hohepriesterin des Südstaaten-Voodoo-Rock aus Florida ließ sich in der Tat nicht lumpen und versprühte ihre uns alle wärmenden Botschaften, wie "Strung Out", "Helter Skelter", "Bleed More" oder "I'd Rather Go Blind".

Nach der Show trafen wir uns natürlich in ihren Privaträumen im "Metropolitan Rex" noch ein wenig zum leichten Kuscheln und fachsimbeln (ganz links Außenrecher-cheur Horst, in der Mitte Dana und rechts der Lui), und natürlich zum ausführlichen Interview exclusiv für diese Homepage!

Ich: "Hi Dana!" Dana: "Hi Folk!" Ich: "Great Show!" Dana: "Thanx. Great Audiance!" Ich: "Yes, i am One Seventy Seven, Horst is higher, Lui is One Seventy Six!" Dana: "Really? I love you germans, you are so... unbelievable... much smaller than me...!"   Fotos: Horst Liebig (ganz oben und unten) und Volker Friedrich (mitte).                               

        

PFUNGSTADT GENIESST DEN LÄNGSTEN WINTER SEIT EINFÜHRUNG DER STRASSENKERB 

Mitte Februar 2010: Im Würgegriff des längsten Winters der Erdgeschichte macht Pfungstadt und seine Bevölkerung das Beste draus. Nämlich Spaß im Schnee haben und danach zum zünftigen Apres-Ski.

Wie gut, daß sich die Erde - und vor allem Pungscht - doch nicht so schnell erwärmen, wie von den Weltunter-gänglern der vielen Parteien und Zeitungen immer wieder gebetsmühlen-artig wiederholt wird.

Da wünscht man sich doch sogar einen noch längeren Winter als ohnehin schon...


31.01.2010: IN PFUNGSTADT WEITERHIN BESTE SCHNEEVERHÄLTNISSE!

Talabfahrt möglich, 0 Kilometer gespurte Loipe, ab fünf jeden Nachmittag Apres-Ski in den Kneipen und Gastwirtschaften - und das jetzt schon den ganzen Januar!


13. Dezember 2009: BESCHLÜSSE DES KLIMAGIPFELS IN KOPENHAGEN ZEIGEN IN PFUNGSTADT BEREITS WIRKUNG

Bereits zwei Tage nach dem Abschluss des Klimagipfels in Kopenhagen bot sich am Sonntagmorgen den Pungschtern dieses Bild. Tief verschneit und eisig kalt präsentierte sich das Klima in Pfungstadt. Die Beschlüsse des Gipfels wirken also tatsächlich - und sogar sauschnell. Wenn das mal kein voller Erfolg ist. - Dann freuen wir uns jetzt ja zurecht auf weisse Weihnachten in Pfungstadt!

     

1. DEZEMBER: GANZ PFUNGSTADT ÖFFNET DAS ERSTE TÜRCHEN DES ADVENTSKALENDERS

Pfungstadt präsentiert den wohl größten Adventskalender Europas...!

   

INTERNATIONALER MOTORSPORT BESUCHT DIE SCHÄFERSTUBB


19.11.2009 (von unserem Korrespondenten Torsten Becker) Die Rally Dakar machte am letzten Freitag auf Samstag einen Zwischenstopp in Pfungstadt. Das Optima Leasing Team (Sixt) aus der Ukraine, das mit einem umgebauten Mitsubishi L200 an den Start geht übernachtete in der Schäferstubb in Pfungstadt bevor sie sich weiter auf die Reise nach Argentinien machten, wo die Rally Dakar seit diesem Jahr ausgetragen wird. Fünf Tage sind die vier Männer auf dem Landweg von der ukrainischen Hauptstadt Kiew bis ins französische Le Havre unterwegs wo die Rallywagen und Begleitfahrzeuge verschifft werden. Einige kamen sogar in den Genuß das Rallyfahrzeug in Aktion zu sehen, da es Probleme beim Ausparken gab und somit der L200 abgeladen werden musste. Der Dakar ist am 1. Januar 2010 in Buenos Aires, wo sie nach Etappen durch Argentinien und Chile auch wieder am 17. Januar enden wird.




HALLOWEEN - PARTY IM IRISH PUB TIR NA NOG 

31.10.09: Heftiges Gruseln lehrten einen die Gäste des Irish Pub am Samstag. Helen, Paul und die Crew des Pfungstädter Irish Pub hatten zur Halloween-Party geladen. Und die finsteren Gestalten der Nacht kamen alle.

Die Mumie...

...die Vampir-Frau, ...

... der unsichtbare Hollow Man und...

... der Hammer-mörder, und und und.

Wie es sich gehört, hat Pfungstadt das Halloween-Fest natürlich standesgemäß bei den irischen Freunden im Pub gefeiert, denn Halloween wurde ursprünglich nur in katholisch gebliebenen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland. Von dort kam es mit den vielen irischen Auswanderern im 19. Jahrhundert in die USA und gehörte zum traditionellen Brauch dieser Volksgruppe. Aufgrund seiner Attraktivität wurde es bald von den Kindern anderer Einwanderer übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest in den Vereinigten Staaten. Nach Deutschland kam Halloween dann mit den vielen amerikanischen Einwanderern in den Jahren 1944 und 1945.

Der Brauch, Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen, stammt aus Irland, dem Mutterland von Halloween. Dort lebte der Sage nach Bösewicht Jack O. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack damit durch das Dunkel wandern könne. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O´Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.


IRRE - SCHINDERHANNES WAR ANGEBLICH IN HAHN

21.10.09
: Jetzt übertreibens die sogenannten Pfungstädter Heimatforscher aber echt! Nachdem im Ort schon ein Riesending aus einer völlig wertlosen, aus Industrieproduktion stammenden Blumenschale nur deshalb gemacht wurde, weil das unansehnliche kaputte Ding einst auf der Terrasse der Büchnervilla rumstand, soll jetzt auch noch der Schinderhannes zum Bierchen in Hahn eingekehrt sein (siehe Bericht im Darmstädter Echo vom 21.10.2009, Darmstadt-Dieburg). - Schinderhannes? Nie gehört? Dem kann abgeholfen werden: Johannes Bückler, geboren 1779 bei Nastätten im Taunus, hingerichtet 1803 in Mainz wegen Diebstahl, Erpressung und Raubüberfall in insgesamt 130 Fällen. Oder wie Carl Zuckmayer schrieb: "Das ist der Schinderhannes, Der Lumpenhund, Der Galgenstrick, Der Schrecken jedes Mannes und auch der Weiber Stück". Kurzum, der Robin Hood vom Hunsrück.

Schinderhannes mit seiner Freundin, der Jule, während eines Raubzugs im Hunsrück!  

Dort und im Taunus hat er nämlich fast durchgängig gewirkt. Jetzt soll er also laut einem Pfungstädter Heimatforscher im Hahner Gasthaus "Zum Hirschen" in der heutigen Gernsheimer Straße gezecht und die Gendarmerie zum Narren gehalten haben. Nachdem die Hahner trotz der Anpflanzung einer Handvoll Bäume immer noch nicht als Waldbesitzer anerkannt sind, versuchen sie es also mal, als Schinderhannes-Ort doch noch irgendwo Erwähnung zu finden. Daraus wird aber leider auch wieder nix.  Der Schinderhannes - der übrigens wie Curd Jürgens aussah - hat zwar die Hahnmühle überfallen und dort Pferde gestohlen, das war aber die Hahnmühle am Simmerbach unterhalb von Simmertal. Der Pfungstädter Heimatforscher rudert dann auch prompt zurück: "Ob an der Geschichte was dran ist, weiß keiner, aber sie wird heute noch erzählt". Klar, von genau dem Pfungstädter Heimatforscher nämlich. Netter Versuch, schöne Geschichte, aber leider ein Ticken an der Realität vorbei. Egal - ich geh jetzt auch zechen. Mit meinem Kumpel, dem Schindlers Hans...- und mal sehen, was der eine oder andere renommierte Pfungstädter Heimatforscher als nächstes bringt! Wie wärs mit "Jack Nicholson hat Wurzeln in Pfungstadt" weil sein Name ins Deutsche übersetzt bedeutet "Jakob Nickels Sohn", und Jakob Nickel hats erwiesenermaßen tatsächlich in Pungscht gegeben...

Der Schindlers Hans und zwei seiner Kumpels beim Verlassen einer Hahner Kneipe nach ausgiebigem Zechen!

Quellen: "Ortsgeschichte(n) - Wo Hildebrand braut, zecht der Schinderhannes" im Darmstädter Echo vom 21.10.2009, wikipedia.org, schinderhannes-chronik.net, Schinderhannes-Museum.

   

DIE PFUNGSTÄDTER KERB 2009

11.-13.09.2009: Nach einem langen und entbehrungsreichem Jahr war es jetzt endlich wieder soweit, die Pungschter Kerb woar do! - Und hier sind unsere Eindrücke der diesjährigen Kerb:

Kerb - und schon scheint die Sonne in Pfungstadt!

Kulturkerb - Der Boogieman und seine Band im alten E-Werk

Spaßkerb - Partylaune im Hof neben dem Küchen Lang

Teddyboykerb - Rebel Ted Rock und Friends am Stand von Nena's Bierbörse

DSDS-Kerb - Bandcontest im alten E-Werk 

Wahlkampfkerb - Frau Bundes-justizministerin mit einem extrem unentschlossenem Wahlberechtigten

Dancekerb - DJ Chipie in seiner Havanna Lounge (war wohl grad die berühmte Blaue Stunde...)

Stelzekerb - beim gerade einsetzenden Regen am Sonntagabend

Gewinnerkerb -Eve's End, die Sieger des Bandcontest, bei ihrem Gig am Sonntag im alten E-Werk   

Glitzerkerb - Die Discokugel mit original Wasserflecken auf der Linse vom Regen am Sonntag, während der Ferry gerade auflegte

Musikkerb - DJ Viktor am Stand von Nena's Bierbörse den ganzen Sonntagabend lang

Spektakelkerb - das große Feuerwerk zum guten Schluß   

   

NACHTLEBEN: DJ VOLKERAZZI BEHOUSETE DIE GRILLHÜTTE 

14.08.09: Unter den kritischen Augen und vor allem Ohren des etablierten  Plattenleger    Brullshnuth (Valentine's Trash 2009) und des DJ Viktor formerly known under a totally different name (unzählige Partys und Kerwe)  debutierte DJ Volkerazzi mit einem furiosen Set bestehend  aus House und Trance in der pungschter Grillhütte. Eigentlich sollte auch DJ Chipie (Rove, Havanna Lounge, Battle Of Trash) dem Debut des neuen DJs beiwohnen, er konnte allerdings leider nicht bis zum Beginn der Auflegerei der Veranstaltung beiwohnen. Damit ist schon der große Fauxpax des Gastgebers angesprochen: Es ging viel zu spät los!!! - Offenbar hatte der Veranstalter geglaubt, in Pfungstadt wären die selben Anfangszeiten gängig wie in den anderen großen Partymetropolen...!

Mehr als nur bemerkenswert war aber wohl das Equipment des CD-Auflegers des Abends: Mit Sicherheit der einzige DJ, dessen Mischpult sich hinter einem Bonsai-Bäumchen verstecken kann! -                 "WAR ABER WURSCHT-EGAL, DENN":                         

ES WURDE GETANZT ! !

Und hier ein kleiner Ausschnitt aus dem DJ-Debut zum downloaden für alle: 


DJ Volkerazzi Demo-Mix 2009.mp3


SPORT: DIE MOUNTAINBIKER AUS PFUNGSTADT BEZWINGEN DEN BERÜCHTIGTEN ERBESKOPF! !

12.07.09: Beim berühmt-berüchtigten Erbeskopf-Marathon in Thalfang (irgendwo am Rande Deutschlands an der Grenze zu Luxemburg und Belgien) schlugen sich die pfungstädter Mountainbiker mal wieder mit Bravour.

Volkmar (links) und Dieter warten ruhig und gelassen auf den Start, während der Typ hinter Dieter sich in bizarrer Aufwärmübung versucht. - Ob's was genutzt hat?

Nach noch nicht mal zwei Stunden nach dem Start war der Ingo als Schnellster der Pungschter schon wieder im Ziel !

Als Zweitbester der schnellen Modaustädter folgte der Volkmar (hier bei der rasanten Abfahrt kerzengerade die Skipiste des Erbeskopf runter ! !)  

Drittschnellster der Biker aus Pungscht war der Rüdiger

Viertschnellster war trotz Sturzpech der Dieter, hier an der selben Stelle wie der Rüdiger vorher

Fünftbester der pungschter Sportskanonen war der Volker, der hier die steile Abfahrt die Skipiste runterbrettert

Der Ingo begrüsst den Volker im Ziel

Dieter leckt seine Sturz-wunde

Während die zwei "Radler" da scheinbar schon wieder was aushecken!

Nach kurzem Durchatmen und trotz extremster Unterzuckerung gruppierten sich die sehr erfolgreichen Pfungstädter zum gemeinsamen Foto!

    

DAS RÄTSEL UM DIE BÜSTE AUS TON

01. Juli 2009: „Nanu, was ist das bloß?“, fragte sich der Pfungstädter Hobby-Gartenarchäologe Volker F. als er beim Frühjahrs-Schnitt in seinem Garten eine Büste aus wetterfestem Material fand. „Ich habe zuerst angenommen, dass es sich um die Büste eines Bürgermeisters aus der Vor-Weimarer-Republik-Zeit handelte, die nach 1922 nachdem die alte Linde vor dem Rathaus umstürzte, an deren Stelle vor dem Gebäude aufgestellt werden sollte“, berichtet F. und stellte sie erstmal nebens Haus.

Der Zufallsfund ging ihm jedoch nicht mehr aus dem Kopf, denn der vermeintliche Kopf eines alten Bürgermeisters erschien ihm viel zu auffällig. So ist der geschwungene Ansatz an den Ohren orientalisierend mit zwei Ringen geschmückt, von denen einer einen Verschluß eingebüßt hat. Als Ringe dienen jeweils zwei schlangenartig ineinander verschlungene Schwanenhälse mit Köpfen, von denen einer seinen Nasenhöcker verloren hat. Erst kürzlich erkannte F., was er da gefunden hatte: Auf alten Fotos eines siamesischen Tempels erkannte er seine vermeintliche Bürgermeister-Büste wieder – als Buddha, der auf dem Podest vor dem Haupteingang des Tempels aufgestellt war und vermutlich mit Blumen und Räucherstäbchen geschmückt war, wie Ablagerungen am Hals der Büste erkennen lassen.

Das Rätsel um die Büste ist gelöst.


Inzwischen hat F. sich weiter mit der Büste beschäftigt und herausgefunden, dass sie leider kein archäologisches Einzelstück ist, sondern dass sie als Massenware im frühen 21. Jahrhundert bei verschiedenen Baumärkten zu bekommen war. Auf die Spur der Baumärkte brachte F. eine Seriennummer unter dem Sockel der Büste. Nachforschungen beim Baumarkt haben die Vermutungen bestätigt, denn sowohl in alten als auch in neuen Baumarktkatalogen fand sich eine Abbildung des Stücks.

Der Fund bestätigt einmal mehr, dass viele Pfungstädter Einwohner genauso bauen wie der Pfungstädter Fabrikant Wilhelm Büchner es getan hat, der beim Bau und Ausstattung seiner Villa auf dem Fabrikgelände zwar Wert auf Form und Qualität gelegt hat, dass er aber durchaus im Sinn der beginnenden Industrialisierung auch gute Massenware anstelle teurer Einzelstücke schätzte. So stammen die Fliesen auf der Terrasse des F. genauso wie die Fliesen im Vestibül der Villa, das man vom Treppenpodest mit der auffälligen Schale aus betrat, ebenfalls aus der Massen-Produktion einer Firma und zum Glück für sowohl den Hobby-Gartenarchäologen F. als auch für die Restaurateure der Büchner-Villa kann die Firma dieses Fliesenmodell noch heute herstellen, um Fehlstellen im Boden auszubessern.

Für den F. ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Buddha-Büste wieder an ihren alten Standort zurückkehren wird. Ob er diesen aber wieder finden wird, ist eher unwahrscheinlich. Das aufwendige Absuchen der fünf Digitalfotos seines Gartens hat leider keinen Aufschluß gebracht. Warum die Büste überhaupt "einfach so nur rumlag", ist ein noch ungelöstes Rätsel für den Hobby-Gartenarchäologen. Möglicherweise steht der Ortswechsel der Büste in Verbindung mit der Tatsache, dass seine Frau den Garten im März aufwendig umgestaltet hat, vermutet F.

Der Pfungstädter Hobby-Garten-Archäologe mit seinem Fund.

Anmerkung der Redaktion: Ähnlichkeiten mit dem Bericht "Das Rätsel der Schwanenhalsschale" im Darmstädter Echo vom 01. Juli 2009 (Seite 21) um den Hype wegen einer Blumenschale aus Büchners Garten sind sooooowas von zufällig und unbeabsichtigt... 

DER WILLY-NICKEL-GEDÄCHTNIS STADTLAUF FEIERT SEIN ZEHNJÄHRIGES JUBILÄUM !

13.06.09: Sport-Hochburg Pfungstadt beging am Samstag das zehnjährige Jubiläum seines Stadtlaufs, dem Willy-Nickel-Gedächtnislauf. Dabei paarten sich prächtiges Wetter mit harter Strecke, Top-Organisation und ausgezeichneten Sportlern zu Pfungstadts Sport-Höhepunkt dieses Jahres. Hier die Highlights in Wort und Bild:

Im Lauf über die Mittelstrecke (4800 Meter) überrundete der Günther (hier noch hinter der Nr.332) sogar den einen oder anderen Läufer und war am Ende vorne mit dabei und einer der besten Pfungstädter.

Links mit der Nr. 36 der Stefan im Hauptlauf über 8400 Meter beim Überholen der Konkurrenz, während der Günther rechts am Bildrand sich schon wieder gut von seinem Lauf erholt hat. Nicht nur daß der Stefan hier am Ende vorne mit dabei war, nahm er am nächsten Morgen auch noch am Melibokus-Lauf über 20 Kilometer teil.     STEFAN, HUT AB!! - Auch super in Form beim Stadtlauf waren die Alexandra und ihr Mann Günther, von denen wir hier aber leider keine Fotos haben...

     

STUDIE ZU "BIKEN UND NATUR" ENDLICH VORGELEGT!

29.05.2009: Im Zusammenhang mit der endlosen Diskussion um das Fahren mit dem Mountain-Bike auf der sogenannten Frankenstein-Rinne liegt jetzt endlich die Studie und das endgültige Gutachten der pfungstädter Sport- und Naturwissenschaftler des Instituts in der Querstraße zur Seeheimerstraße vor. Das Ergebnis lässt eindeutig keinen Raum für unterschiedliche Interpretationen: Das Mountainbiken zerstört die Natur! Guggst du da die Beweise: 

Was allein dieses eine Bike für eine Wahnsinns-Furche in den Boden fräst...!

...während der am Frankenstein zuständige Forstamtsleiter nur solche den Boden und die Natur schonende Kleinstgeräte dort einsetzt (hinten das harmlose Gerät, nicht vorne das schreckliche die Natur zerstörende Bike!!)

Aufm Parkplatz  in Eberstadt traf man dabei diese Beiden und ihr Herrchen. Der meinte: "Die nur schbille, du nix grass bewegge. Grasse Fotto kannst du mache, wenn die Reh odde Schbasiergenger jagge..."


GOODBYE ALTER PFUNGSTÄDTER BAHNHOF

25.April2008: Mit der Vorstellung des Konzepts des neuen Bahnhofs in Pungscht durch die diversen pfungstädter Würden- und Pöstchenträger hiess es ja leider schon mit dem Abriss des "alten" Bahnhofs Abschied nehmen von einem Ort seltsamer Schönheit. Wird der neue Zug-Haltepunkt eher durch Nüchternheit und ums nackte Überleben kämpfende kleine Geschäfte geprägt sein, war der nun abgerissene Bahnhof eine Sammlung kleiner Kunstwerke, an die wir hier erinnern:

Alte Schalterhalle

Yep...

Rauch Forest rauch!

...nicht nur die.

Diese Garage auf dem Bahnhofsgelände musste auch weichen

Und diese Mauer natürlich leider auch.

Und noch viel mehr aus Pfungstadt gibts in den Bildgalerien "Best Of Pungscht..." und "Best of Pungscht 2"